Sounds of frozen Water

22.02.2018 | 20:19 Uhr

Ich bin täglich neu beglückt über die unbegrenzten Möglichkeiten des digitalen mobilen Gestaltens in Bild und Ton. Kompositionen im Hier und Jetzt. Heute in der Reihe NaturTöne: Eisklänge. Inspiration Steinhuder Meer.

Ein frostiger Tag im Februar am Steinhuder Meer. Das Wasser empfängt mich funkelnd und sonnenglänzend und ich höre am Ufer einen vorher nie gehörten Sound: Den Klang von gefrorenem Wasser.
Ein Teil der Wasseroberfläche ist gefroren, das ungefrorenen Wasser spült an die Eisfläche, Eisinseln treiben umher. Ich bin fasziniert von Sound, Bild und Atmosphäre, fange alles mit der Nikon Kamera ein und bearbeite es in folgenden Schritten in iOS:

Es beginnt mit dem Original Sound, der mit der Videofunktion der Nikonkamera aufgenommen wurde.

In #BorderlandsGranular erhält der original Eisklang ein rhythmisches Metrum ohne erkennbares rhythmisches Motiv.In #GeoShred spiele ich im Modus Tibetan Bowl in unregelmäßigen Abständen „MeeresbodenSounds“ ein.Dazu kommt aus #FugueMachine ein kurzes Motiv aus 3 hohen Tönen das in unterschiedlicher Geschwindigkeit vorwärts und rückwärts abgespielt wird. So erklingen sie scheinbar zufällig, wie hingeworfen.

 

Die Drummaschine #Patterning liefert ein rhythmisches wiederholbares Pattern und ist somit die einzige klare Konstante.

Aus der App #Synthscaper fadet sich ein immer gleicher Akkord in unterschiedlichen Modulationen ein. (F# Dur in den Grundtönen in unterschiedlichen Lagen.)

Aufgenommen über #Audiobus3 in #Cubasis. Video: #LumaFX, #iMovie

Zufälligkeit wechselt sich mit Beständigkeit ab, scheinbare Zufälligkeit ergänzt sich mit raumfüllenden Konstanten. Regelmäßigkeit wird durch unvorhergesehenes lebendig, Unvorhergesehens bekommt durch Regelmäßigkeit Struktur.

Klänge an der Oberfläche begegnen Klängen aus der Tiefe.

Starres berührt bewegliches. Bewegliches umspielt Starrheit.